Im Gegensatz zu Bahnen- oder Panelsegeln, die aus vorgefertigter Rollenware zugeschnitten und zusammengesetzt werden, ist die Produktion eines Membran- oder Quantum FUSION M-Segels ein integrierter Prozess vom Design bis zur Fertigstellung des Segels.
Am Beginn steht stets eine genaue Analyse der Anforderungen. Naturgemäß stellt ein Fahrtensegler andere Ansprüche an sein neues Segel als der Grandprix-Regattasegler. Aus einem Sortiment verschiedenster Fasern und Oberflächenmaterialien wird die optimale Kombination für den jeweiligen Einsatz zusammengestellt. Im Verlauf des Design-Prozesses werden Faserlayout und Faserdichte bedarfsgerecht festgelegt. Ein hochkomplexer Prozess, bei dem genaue Kenntnisse der Fasereigenschaften und vieler anderer Parameter erforderlich sind.
Die Herstellung des FUSION M-Segels beginnt mit einer der beiden Oberflächen, die bereits die Form des Segels hat und mit einem Kleber beschichtet ist. Darauf verlegt eine große Maschine die Fasern in mehreren Arbeitsgängen: Mehrere Primärgelege, sekundäre Lagen wie zum Beispiel für Reffs und Verstärkungen und bei Bedarf auch Basisfasern zur allgemeinen Verstärkung können dabei auf dem Substrat aufgebracht werden. Nach dem Garnlegen wird die zweite Oberflächenlage aufgelegt und anschließend bei kontrollierter Hitzeeinwirkung und hohem Druck dauerhaft miteinander verklebt.
Den Ingenieuren von Quantum ist es gelungen, mit FUSION M ein Membransegel-Verfahren zu entwickeln, dass verlässlich ist und sehr langlebige Segel erzeugt.
Neben der Auswahl der Oberflächen-Komponenten und Fasern werden hier von Quantums erfahrenen Designern optimale Segelprofile und Faserlayouts entwickelt. Zahllose Parameter sind dabei zu berücksichtigen. Unseren Designern steht dabei eine der größten und leistungsfähigsten Datenbanken der Industrie zur Verfügung.
Oberflächen-Substrate und zum Teil auch Fasern sind mit Klebern beschichtet, die zur Aktivierung hohe Temperaturen zwischen 110 und 140°C benötigen. Bestimmte Fasern und auch Substrate sind jedoch bei diesen Temperaturen bereits nahe jener Temperaturgrenze, bei der sie dauerhaft und nachteilig ihre Eigenschaften ändern würden. Es ist deshalb äußerste Vorsicht geboten –
Ein gutes Laminat zeichnet sich durch minimalen Harz-Anteil aus. Je weniger, je besser. Nur so ist das fertige Produkt leicht und flexibel und das Segel kann auf den kleinsten Windhauch reagieren. Um dennoch ein dauerhaftes Laminat zu erzeugen ist es wichtig, die beiden Oberflächen-Lagen und die Fasern fest aneinander zu pressen. Quantum FUSION M verwendet hierfür eine Kombination aus beschichteten Walzen und Vakuum.
Einer der Schlüssel zur überlegenen Zuverlässigkeit von FUSION M ist die Wahl des besten Klebersystems auf dem Markt. Wir verwenden ausschließlich hochmolekulare Systeme, deren Molekülketten mittels Zusatz von Katalysatoren noch weiter verlängert werden. Längere Molekülketten bedeuten gesteigerte Haftfestigkeit und deutlich längere Lebensdauer des Laminatverbunds.
Entscheidend für die exzellenten Ergebnisse in Grandprix-Regatten (TP52, Farr 40 und viele andere) ist die gewählte Art der Profilierung. FUSION M-Membransegel werden erst laminiert und anschließend profiliert. Nur so lässt sich absolute Übereinstimmung des Design-Profils und des produzierten Profils garantieren!
Brad van Liew hat auch die zweite Etappe der Velux 5 Oceans-Regatta von Capetown (Südafrika) nach Wellington (Neuseeland) gewonnen!
Wir stellen vor: QUANTUM RACING als Fernsteuer-Modellboot. In Zusammenarbeit mit stockmaritime.com haben wir zwei heiße Renner für den Winter entwickelt.
Verleihen Sie Ihren alten Segeln neues Leben! Red Gull Segelreinigung und Segelregeneration